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Vortrag von Alexander Gerhardt (Freiburg): Stadthygiene in Offenburg im 19. Jahrhundert

Was
Wann 27.01.2022
von 18:15 bis 19:45
Wo online über Zoom
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Offenburg war Anfang des 19. Jahrhunderts ein kleines Städtchen mit ca. 2.500 Einwohnern.
Durch die napoleonischen Kriege um 1800 verlor die Stadt ihre Reichsunmittelbarkeit und wurde Teil des Badischen Großherzogtums. Im Laufe des Jahrhunderts wuchs die Stadt auf 13.664 Einwohner an. Die Urbanisierung und Industrialisierung stellten die Stadt vor städtehygienische Probleme. Infektionskrankheiten wie z. B. Cholera breiteten sich im 19. Jahrhundert in ganz Europa aus, auch in Offenburg. Anhand mehrerer Stadtarchivakten aus Offenburg zu den Infektionskrankheiten Pocken, Cholera und Diphterie soll ein Überblick über die städtehygienischen Maßnahmen der Stadt im 19. Jahrhundert zur Eindämmung der drei Infektionskrankheiten gegeben werden. Es wird untersucht, wie stark die Stadt von den Infektionskrankheiten betroffen war. Danach rücken die Akteure der Stadt Offenburg in den Fokus und die Frage, wer diese waren, ob und inwiefern sie auf die Infektionskrankheiten reagierten bzw. agierten und schlussendlich welche städtehygienischen Maßnahmen von ihnen ergriffen wurden, um die jeweiligen Infektionskrankheiten zu bekämpfen.

 

 

Die Veranstaltung findet online über Zoom statt. Bitte melden Sie sich für den Zoom-Zugang bei: sekretariat.wsu@geschichte.uni-freiburg.de (Natascha Kindermann).

 

Das PDF zum Vortrag finden Sie hier

 

poster kolloquium 27.1.22

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